20. April 2020

Gestern fuhr ich auf der alten Bahnstrecke mit dem Rad nach Wipperführt. Dort haben Christen an Ostern an 5 Stellen mit Straßenkreide „Jesus lebt“ aufgemalt. Leider wurde an einer Stelle wohl durch einen Atheisten mit einer grellen Sprühfarbe ein „nicht“ hinzugeführt („Jesus lebt nicht“). Aber 4 mal konnte man die positive Formulierung noch lesen „Jesus lebt“! Gott sei Dank!

Hermann Reyher

 

 

40 Konfirmanden stellen sich im 3G-Gottesdienst vor

Kierspe Wer am letzten Sonntag kurz vor 10.30 Uhr den 3G-Gottesdienst in der Christuskirche besuchen wollte, hatte Probleme einen Platz zu finden. Selbst die Seitenbänke und die Empore waren besetzt. Der Grund: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden und die Mitarbeiterinnen im KU9 stellten sich vor und es waren natürlich viele Eltern und Bekannte mitgekommen. Und das Überraschende war, dass die Konfirmandengruppe sich nicht nur vorne zeigte, sondern ganz viele von ihnen wirkten aktiv im Gottesdienst mit: Sie verteilten am Eingang Einladungsflyer für die 3G-Gottesdienste, übernahmen Lesungen und Gebete, einige sangen mit und zum Schluss wurde die Kollekte durch sie eingesammelt und im Gemeindehaus die Tische für das gemeinsame Mittagessen gestellt.

Aber auch inhaltlich und musikalisch war der 3G-Gottesdienst etwas Besonderes: Es war der erste 3G-Gottesdienst zum Jahresthema „Dankbarkeit“. Unter der Überschrift „Warum Dankbarkeit so wichtig ist“ hielt die Jugendreferentin Andrea Bahr die Predigt zum Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20, 1-16). Im Gleichnis verursachte der gleiche Lohn für alle Arbeiter ein Empfinden von Ungerechtigkeit, ein Gefühl das wir auch heute kennen. Wir meinen oft, andere würden z.B. bei Beurteilungen oder Beförderungen vorgezogen oder sie wären beliebter im Freundeskreis. Man denkt dann: „Ich habe doch etwas Besseres verdient, ich bin doch ein guter Mensch und habe einen Anspruch auf Glück, Gesundheit, gute Freunde, gute Noten und und und …“ Doch das Gleichnis verdeutlicht, dass alles, was uns widerfährt Gnade Gottes ist, nicht selbstverständlich sondern ein Geschenk. Wir müssen es einfach nur annehmen, so wie die Arbeiter im Weinberg, die alle gleich viel Geld bekamen – manche ganz unverhofft -, wie sie für den Unterhalt ihrer Familie benötigten.

Auch die Musik klang in diesem Gottesdienst anders als sonst. Statt Orgelklänge spielte die Musikgruppe Schalksmühle mit Michael Bahr (Bass), Hendrik Pieta (Percussion), David Rempel (Klavier) und Hella Braselmann, Claudia Scholz und Hartmut Pieta (Gesang) fetzige moderne geistliche Lieder und eine 8-köpfige Gruppe von Konfirmandinnen war so mutig und sang bei vielen Liedern kräftig in die Mikrophone. Junge und ältere Besucher waren sich am Ende einig, dass dies ein ganz besonderer Gottesdienst war und es gab viele positive Rückmeldungen besonders zum Engagement der Konfirmandengruppe.

Der Vormittag wurde dann anschließend durch ein gemeinsames Kaffeetrinken und Mittagessen zu verschiedenen Pastagerichten und Nachtischen abgerundet.

Der nächste 3G-Gottesdienst zu „Dankbarkeit“ mit dem Thema „Den Danktank füllen“ und einer Predigt von Monika Hahn findet am 12. März um 10.30 Uhr wieder in der Christuskirche statt.

Eindrückliches Urlaubserlebnis im Juli 2016

In diesem Sommer war ich mit einer Bergsteigergruppe in den Tiroler Alpen. Am Hoteltisch nahm neben mir ein russlanddeutscher Mann aus Marienheide platz. Wie immer betete ich wortlos vor dem Abendessen. Viktor, mein neu kennengelernter Tischnachbar, sprach mich darauf an. Er sagte mir, dass die Großmutter in seinen Kindertagen biblische Geschichten erzählte. Später machte er sich immer wieder Gedanken über die wesentlichen Menschen- und Gottesfragen:
Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich nach dem Tod? Was ist der Sinn meines Lebens? Und vieles andere mehr kam zur Sprache. Ich durfte Viktor meinen christlichen Glauben erklären. Im Laufe der weiteren Unterhaltung beschenkte er mich mit einer bemerkenswerten Erkenntnis:
So fragte er sich einmal: Wie entstand wohl der Mensch? Für ihn, einen gelernten Maschinenbauer, gab es die folgende Erklärung: Die von Gott angestoßene Evolutionsgeschichte hat die Materie hervorgebracht, beispielsweise unseren Körper. Und Gott hauchte den Menschen das Leben ein, den Geist und die Seele.
So hat Viktor den scheinbaren Widerspruch zwischen Naturwissenschaft und Glauben gelöst.
Unser geistliches Gespräch ging noch eine Stunde so weiter. Ein Geschenk des Himmels für uns beide.

Hermann Reyher (13.9.2016)

Nordhellefreizeit 2016

Die diesjährige Familienfreizeit in Haus Nordhelle hat ihrem Namen alle Ehre gemacht.
124 Personen von jung bis alt, aus verschiedenen Kiersper Gemeinden.
Gemeinsam wertvolle Zeit verbringen unter dem Motto „werden wie die Kinder.“
Lachen und spielen, zuhören und gehört werden, gemeinsam essen, singen und beten.
Gemeinschaft leben und Gott erleben.
Für mich war das Beisammensein mit anderen Christen das Schönste an diesem Wochenende. Die Gespräche über Gott und die Welt. Austausch über das, was wirklich zählt im Leben. Sich selbst und das eigene Leben mal wieder in den richtigen Kontext stellen. Den Fokus von den scheinbar so wichtigen Sachen auf die wahrhaft
bedeutsamen Dinge lenken.
Aufgetankt gehe ich in die kommende Zeit.

Steffi Werner

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Peter haut ab – KiBiWE 2015

Am Anfang waren es wenige Mitarbeiter. Woraufhin es eben auch nur ein KinderBibelWochenende gab und nicht eine ganze Woche. Dann waren es zunächst auch nur wenig Kinder, die sich einladen ließen. Aber letztendlich bereiteten über 20 Mitarbeiter ein tolles Wochenende für über 40 Kinder vor, bei dem wir erlebt haben, dass Gott Gelingen schenkt und die Kinder begeistert. „Der Vater aus der Geschichte“, erinnerte sich mein Sohn später, „das ist doch Gott, Mama, oder? Das soll doch zeigen wie Gott ist, stimmt’s?“ Stimmt. Wenn auch vieles von der Geschichte des verlorenen Sohns nicht mit dem Verstand eines Kindes erfasst wird, so ist doch für alle zu fühlen: Dieser Vater ist einfach himmlisch!

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A. Bahr